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CORONAVIRUS SARS-COV-2: Kurzüberblick Sonderregelungen (Stand 05.10.2021)

Um die Vertragsärzte und -psychotherapeuten in der Coronakrise zu entlasten und eine zusätzliche Ausbreitung des COVID-19-Virus über die Wartezimmer der Praxen zu verhindern, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung zahlreiche Sonderregelungen vereinbart. Zudem hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einige Richtlinien gelockert und damit für weitere Erleichterungen gesorgt.

Vergütung COVID19Leistungen

Alle ärztlichen Leistungen, die aufgrund des begründeten klinischen Verdachts auf eine Infektion oder einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus erforderlich sind, wurden ab 1. Februar 2020 in voller Höhe bezahlt. In 2021 erfolgt die Vergütung aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV). Eine Erhöhung der MGV ist nach Abgleich der Entwicklung der tatsächlichen Leistungsmenge mit der vereinbarten Steigerung der MGV weiterhin möglich. Auf die Vergütungsvereinbarung hat sich die KBV mit dem GKVSpitzenverband geeinigt. Wichtig für die Abrechnung ist, dass der Arzt dazu die Ziffer 88240 an allen Tagen dokumentiert, an denen er den Patienten wegen des begründeten klinischen Verdachtsauf eine Infektion oder wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus behandelt.

Gilt bis: Ende 2021

Zum Kurzüberblick weiterer Sonderregelungen: