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Verlängerung der Hygienepauschale Nr. 3010 GOZ analog im Rahmen der COVID-19-Pandemie – bis 30.09.2021

Das von Bundeszahnärztekammer (BZÄK), PKV-Verband und Beihilfeträger getragene Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen hat sich noch ein Mal auf eine Verlängerung der sog. Corona-Hygienepauschale bis 30. September 2021 verständigt. Die ursprünglich bis zum 30. Juni 2021 befristete Regelung wurde somit erneut um drei Monate verlängert.

Der Beschluss trägt dem Umstand Rechnung, dass aufgrund der COVID-19-Pandemie die Kosten für Schutzkleidung und Desinfektionsmaterialien, aber insbesondere auch der administrative Hygieneaufwand, nach wie vor deutlich erhöht sind.  

Ab 01. Januar 2021 bis 30. September 2021 können Zahnärztinnen und Zahnärzte zur Minderung dieser Kostenlast, neben weiteren Optionen der GOZ, alternativ eine Hygienepauschale berechnen. Die hierfür vorgesehene Geb.-Nr. 3010 GOZ analog kann zum Einfachsatz (= 6,19 Euro) je Sitzung angesetzt werden.

Beschluss Nr. 40 des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen:            

„Zur Abgeltung der aufgrund der COVID-19-Pandemie immer noch bestehenden erhöhten Aufwände für Schutzkleidung etc. kann der Zahnarzt die Geb.-Nr. 3010 GOZ analog zum Einfachsatz (= 6,19 Euro), je Sitzung, zum Ansatz bringen.  

Auf der Rechnung ist die Geb.-Nr. mit der Erläuterung “3010 analog – erhöhter Hygieneaufwand” zu versehen. Dem entsprechend kann ein erhöhter Hygieneaufwand dann jedoch nicht gleichzeitig ein Kriterium bei der Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 darstellen.      

Dieser Beschluss tritt am 1. Juli 2021 in Kraft und gilt befristet bis zum 30. September 2021. Er erfasst alle in diesem Zeitraum durchgeführten Behandlungen.

Für Abrechnungsfragen steht Ihnen Ihre Sachbearbeiterin wie gewohnt zur Verfügung.

Weitere Informationen und Details hierzu finden Sie auf der Webseite der Bundeszahnärztekammer