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PVSocial
Mit vollem Herzen dabei
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Wir engagieren uns aus Überzeugung

Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der PVS Westfalen-Nord wurde 2016 ein Projekt ins Leben gerufen, das die guten Taten unserer Kunden in den Vordergrund stellen sollte und nicht uns selbst: PVSocial.

Durch den persönlichen Kontakt mit unseren Kunden wissen wir, dass Sie und ihre Mitarbeiter sich auch in ihrer Freizeit häufig karitativ engagieren. Was lag da näher, als diese Eigeninitiative gezielt zu unterstützen? So entstand unsere Aktion PVSocial Alltagshelden.

Doch nicht nur unsere Kunden zeigen Initiative, auch unsere Mitarbeiter unterstützen in ihrer Freizeit soziale und karitative Projekte in unserer Region. Um dieses Engagement gezielt zu unterstützen, haben wir PVSocial TeamAktiv ins Leben gerufen.

PVSocial Alltagshelden

Sie sind Kunde bei der PVS Westfalen Nord? Sie und/oder Ihre MitarbeiterInnnen setzen sich in besonderem Maß für soziale Projekte rund um das Thema Gesundheit ein? Wir belohnen Ihr soziales Engagement!

Jedes Projekt, das die Teilnahmebedingungen erfüllt, bekommt eine Chance.

Letztendlich entscheidet die Mehrheit der Stimmen (stimmberechtigt sind der ärztliche Vorstand sowie die Mitarbeiter der PVS Westfalen-Nord) über die Sieger.

Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt, das nächste Mal 2022.

Die drei Gewinner der Aktion belohnen wir mit 3000,- € jährlich über zwei Jahre, die weiteren sieben Sieger bekommen 1000,- € jährlich über zwei Jahre für Ihre Projektarbeit. Mitmachen lohnt sich!

Alltagshelden 2020 – Unsere Gewinner

2016 suchte die PVS Westfalen-Nord anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens erstmals ihre „Alltagshelden“. Da alle Beteiligten so begeistert von der Aktion waren, sollte diese nicht zu einem einmaligen Ereignis werden. Deshalb fand im Frühjahr 2020 die Ausschreibung der PVSocial Alltagshelden schon zum dritten Mal statt.

Mit ihren Projekten helfen die Alltagshelden Menschen, gesünder zu werden, betreiben Präventionsarbeit oder unterstützen beim täglichen Überleben in den unterschiedlichsten Regionen der Welt.

Die Resonanz auf den alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb der PVS Westfalen-Nord war in diesem Jahr wieder sehr gut. 24 Projekte standen zur Wahl – und jedes einzelne hätte sicherlich einen Preis verdient. „Durch jahrelange Kontakte und persönliche Gespräche wissen wir, dass sich unsere Kunden und deren MitarbeiterInnen oft über die tägliche Praxis hinaus in ihrer Freizeit mit ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und viel Herz sozial und karitativ engagieren“, so Jörg Matheis, Geschäftsführer der PVS Westfalen-Nord GmbH.

Nach Abstimmung durch die Mitarbeiter und den ärztlichen Vorstand der PVS Westfalen-Nord GmbH konnten in diesem Jahr sogar vier Hauptpreisträger (Fördersumme 6.000,00 EUR über zwei Jahre) sowie sechs weitere Preisträger ausgezeichnet werden (Fördersumme 2.000,00 EUR über zwei Jahre). Normalerweise werden drei Hauptpreise ausgelobt, doch dieses Jahr kam es auf den vorderen Plätzen zu einer Stimmengleichheit, weshalb der Hauptpreis viermal ausgezahlt wird.

Im stimmungsvollen Rahmen des Lokals „1648“ auf dem Dach des Stadthauses 1 in Münster mit einer fantastischen Rundumsicht über die Stadt, wurden die diesjährigen Preisträger in einem kleinen Rahmen und unter Beachtung der erforderlichen Hygienemaßnahmen ausgezeichnet.

Impressionen von der Preisverleihung

Hauptpreisträger 2020 mit einer Fördersumme von 6.000,00 EUR über zwei Jahre sind (ohne eine Reihenfolge):

Ganzheitliche Kinderpalliativversorgung

Eingereicht von Herrn Prof. Dr. Boris Zernikow, Leiter und Chefarzt des Kinderpalliativzentrums an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, Vorsitzender des Fördervereins Freundeskreis Kinderpalliativzentrum Datteln e. V.

Vor genau 10 Jahren wurde an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln das europaweit erste Kinderpalliativzentrum eröffnet. Seither werden auf der Kinderpalliativstation Lichtblicke lebensbedrohlich erkrankte Kinder und Jugendliche in Zeiten schwerer Krankheitskrisen von einem multiprofessionellen Team umfassend versorgt.

Neben der für ein Krankenhaus typischen medizinisch-pflegerischen Versorgung durch Ärzte und Schwestern nimmt der Austausch und die Beschäftigung mit den jungen Patienten – vom Baby bis zum jungen Erwachsenen – und auch mit ihren Eltern und Geschwistern hier eine ganz besondere Rolle ein.

Viele der Kinder sind aufgrund ihrer schweren Erkrankung stark eingeschränkt. Sie können sich nicht selbständig bewegen oder sprechen. Doch auch sie möchten sich ausdrücken und Kontakt zu ihren Mitmenschen aufnehmen.

Wie alle anderen Kinder auch wollen sie aktiv am Leben teilhaben und nicht nur “behandelt” werden. Damit dies möglich ist, arbeitet auf der Station Lichtblicke Hand in Hand mit den Ärzten und Pflegenden ein psychosoziales Team bestehend aus Psychologinnen, Heilerziehungspflegerinnen, einer Kunst- und einer Musiktherapeutin und einer Ehrenamtskoordinatorin nebst ehrenamtlichen Helfern. Gemeinsam stehen sie für eine ganzheitliche Palliativversorgung der Patienten und auch ihrer Eltern und Geschwister.

Zwei Therapiehunde unterstützen ihre menschlichen Kollegen auf der Station Lichtblicke einmal in der Woche. Für die Geschwister gibt es ein eigenes Projekt – das sogenannten SisBroJekt, welches von einer Sozialpädagogin geleitet wird.

Schwerstkranke Kinder und ihre Familien werden in unserer Gesellschaft aufgrund ihrer Einschränkungen und

Andersartigkeit immer wieder ausgegrenzt, oft auch aus Hilflosigkeit. Doch wie alle anderen auch gehören sie mit all ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen in unsere Mitte!

Ihnen das Teilhaben am Leben zu ermöglichen und trotz der schweren Erkrankung Lebensfreude zu schenken und Perspektiven aufzuzeigen, sehen wir neben der Linderung der leidvollen Krankheitssymptome als eine unserer zentralen Aufgaben. Doch werden psychosoziale Versorgungsleistungen nicht von den Krankenhauskostenträgern übernommen. Damit diese dennoch als zentraler Baustein der Kinderpalliativversorgung angeboten werden können, wurde mit der Eröffnung des Kinderpalliativzentrums vor 10 Jahren auch der Freundeskreis Kinderpalliativzentrum Datteln e.V. als Förderverein ins Leben gerufen. Er verschafft den Belangen der Kinder eine Öffentlichkeit und wirbt aktiv um Spenden zur Finanzierung der Versorgungsangebote.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

www.kinderpalliativzentrum.de

www.facebook.com/kinderpalliativzentrum

www.instagram.com/kinderpalliativzentrum

„Ein Bett für Haus Hannah“

Eingereicht von Frau Louise Pühs, Organisatorin und Unterstützerin

Das Haus Hannah bindet die Spenden an die Anschaffung von Multifunktionsbetten. Der Neubau des Hospiz Ibbenbüren ist dringend notwendig um Palliativpatienten auch in Ibbenbüren versorgen zu können. Zur Zeit haben wir Palliativ-Stationen in Thüne und Emsdetten und eine akute Palliativ-Station im Jakobi-Krankenhaus in Rheine.

Wir organisierten noch Spenden für das Hospiz, ausgegangen waren wir von Spenden für neue Multifunktionsbetten. Bisher haben wir über 2.000 Euro zusammen bekommen. Außerdem unterstützen wir durch Patientenspenden den Neubau des Hospiz in Ibbenbüren . Baubeginn soll Jan. 2021 sein.

Aktion Benjamin, St. Franziskus-Hospital, Ahlen

Eingereicht von Herrn Dr. Thomas Krohn, Ärztlicher Leiter der Unfallchirurgie/Orthopädie, St. Franziskus-Hospital Ahlen

Kinder sind unser höchstes Gut. Für sie tun wir alles und ihr Wohlbefinden liegt uns sehr am Herzen.
Ein krankes oder verletztes Kind bedeutet für die Eltern eine große seelische Belastung. In Ländern, in denen medizinische Hilfe nicht so organisiert ist wie in Deutschland, liegt oft die gesamte Last in den Händen der Eltern. In weniger entwickelten Ländern fehlt jedoch die Möglichkeit, Kindern angemessen zu helfen. Da gibt es zu wenig Medikamente, Kinderärzte und Chirurgen und oft müssen die Eltern die gesamte Behandlung selbst bezahlen. Und was geschieht, wenn sie dies nicht aufbringen können?

Zur Entstehung
Seit über 25 Jahren engagieren wir uns für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten. Die Aktion Benjamin ist eine freiwillige Aktion. Sie entstand 1992, als der damalige Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Gotthard Friedrich, die medizinische Betreuung von Kindern aus dem Katastrophengebiet von Tschernobyl, die auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde Ahlen hier Urlaubstage verbrachten, übernahm. Die katholischen Kirchengemeinden unterstützen die Idee, diese Aktion für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, die im St. Franziskus-Hospital medizinisch versorgt werden, auf eine breitere Basis zu stellen. Damals nannten wir das „Ökumenische Aktion für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten“; da dieser Name aber zu lang war, nennen wir seit einigen Jahren das Projekt „Aktion Benjamin“ – nach dem jüngsten der zwölf Söhne Jakobs.

Man kam überein, Spenden für die Behandlung kranker Kinder zu sammeln, die von der Zentralrendantur des Dekanates Ahlen verwaltet werden. Die Behandlungskosten der Kinder werden aus diesem „Spendentopf“ beglichen. Er wird gespeist durch Einzelspenden, Kollekten in den Kirchen, Aktionen von Schülerinnen und Schülern verschiedener Ahlener Schulen, Vereinen, usw. Auch in der Presse wird immer wieder über die „Benjamin“-Kinder im Ahlener Krankenhaus berichtet.

Woher kommen die Kinder?
Die zu behandelnden Kinder kommen aus den Kriegs- und Krisengebieten der Erde. Da sie in ihren Ländern nicht entsprechend medizinisch versorgt werden können, wird durch Ärzte- und Pflegeteams vor Ort eine Behandlung in Deutschland vorgeschlagen. Meist durch Vermittlung des „Friedensdorf International e.V.“ in Oberhausen kommen die Kinder dann in unser Haus und werden hier behandelt.
Der stationäre Aufenthalt wird jeweils so kurz wie möglich gehalten, um Kosten zu sparen. Dabei kommt uns das Ahlener St. Franziskus-Hospital sehr entgegen. Auch die gute Kooperation mit dem Friedensdorf Oberhausen, in dem die Kinder mit anderen aus ihren Heimatländern untergebracht sind, ist zu erwähnen. Von dort kommen die Anfragen an uns und das Friedensdorf hat die Verantwortung für die Kinder während des Aufenthaltes in Deutschland. Wir haben in den 90er Jahren auch viele Kinder aus Afghanistan behandelt; seit einiger Zeit kommen die meisten aus Angola zu uns.

Das Friedensdorf Oberhausen fliegt mehrmals jährlich Kriegs- und Krisenregionen in Afrika und Asien an, untersucht die Kinder und nimmt jeweils etwa 200 bis 300 Kinder mit nach Oberhausen, für die in ihrem Land keine Hilfe möglich ist.

Es ist uns ein Anliegen, diese Kinder kompetent zu behandeln aber auch psychosozial zu betreuen.
So konnten wir auch im Jahr 2019 zwei Kindern helfen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage: https://www.sfh-ahlen.de.aktion-Benjamin

Aufbau eines Heimes für Waisenkinder in Cap Haitien

Eingereicht von Herrn Fustel Desmarattes, Ansprechpartner und Vermittler für das Projekt in Europa

Es ist ein Kinderheim mit integrierter Grundschule für 80 Waisenkinder. Die Schule funktioniert nur durch Spenden und fremde Hilfe, genauso wie das Kinderheim, die Beschaffung von Schulmaterial- und uniformen, die Essenausgabe und die Instandsetzung des Gebäudes.

Das Wichtigste ist nicht was man gibt, sondern was man mit Liebe gibt.
Die am stärksten benachteiligten Kinder sollen einen würdigen Platz in der haitianischen Gesellschaft finden, damit sie aktiv an der Entwicklung ihres Landes teilnehmen können.

Die Einrichtung ist ein sozialpädagogischer Komplex, der aus einer Schule besteht, in der jedes Jahr rund 350 benachteiligte Kinder aufgenommen werden und einem Heim für Kinder in Schwierigkeiten und Waisen mit 65 Mitarbeitern. Das Institut befindet sich in Vaudreuil am Stadtrand von Cap-Haitien. Die Erziehung und Ausbildung von Kindern ist die Priorität dieser Wohltätigkeitsorganisation.

Als gemeinnützige Einrichtung von öffentlichem Interesse wird INDMM ausschließlich durch Spenden von Organisationen und Einzelpersonen finanziert.

Weitere Preisträger mit einer Fördersumme von 2.000,00 EUR über zwei Jahre sind (ohne eine Reihenfolge):

Interplasteinsatz im Kamuli Mission Hospital, Kamuli, Uganda

Eingereicht von Herrn Dr. Friedrich Krings, Teamleiter Interplast Germany e.V. Sektion Vreden

Interplast Germany ist eine Organisation, welche unentgeltlich Operationen für Menschen mit Verbrennungskontrakturen, Miss- und Fehlbildungen sowie Tumoren anbietet. Diese meist vierzehntägigen Operationseinsätze finden insbesondere in Ländern mit einer mangelnden oder fehlenden Gesundheitsversorgung statt.

Das Kamuli Mission Hospital liegt im Zentrum Ugandas und hat ein Einzugsgebiet von mehreren hunderttausend Einwohnern. Uganda ist eins der ärmsten Länder der Welt.

Das Durchschnittseinkommen liegt unter 2 Euro am Tag. Für die Gesundheitsversorgung bleibt kein Geld. Ist eine medizinische Behandlung nötig, kann dies die Verarmung der ganzen Familie bedeuten. In bislang drei aufeinander folgenden Einsätzen hat das Operationsteam neben Operationen schlimmster Verbrennungskontrakturen eine Vielzahl von „Kröpfen“ d. h. Schilddrüsen-vergrößerungen monströsen Ausmaßes behandelt. Die nachhaltige Fortführung des Projektes und die Unterstützung des Krankenhauses haben wir uns als Aufgabe gestellt, so dass wir uns über jede Unterstützung sehr freuen würden.

www.interplast-germany.de

Medizinische Einzelfallhilfe für kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten

Eingereicht von Frau Dr. Dr. Meike Wördemann, ehrenamtliche Mitarbeiterin für die Kinderhilfsorganisation FRIEDENSDORF INTERNATIONAL

Seit 1967 hat FRIEDENSDORF INTERNATIONAL es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder aus unterschiedlichen Kriegs- und Krisengebieten, die in ihrer Heimat nicht behandelt werden können, medizinisch zu versorgen.

Nach teils mehrmonatigem stationärem Aufenthalt in bundesweit kooperierenden Kliniken werden die kleinen Patienten in unserer Pflegeeinrichtung in Oberhausen vorübergehend aufgenommen. Je nach körperlicher Einschränkung schließt sich hier ein medizinisches Rehabilitationsprogramm an. Nach abgeschlossener Behandlung kehren unsere Schützlinge wieder zu ihren Familien in die jeweiligen Länder zurück.

Vor Ort unterstützt FRIEDENSDORF INTERNATIONAL einheimische Partnerorganisationen in der Realisierung von Projekten zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur.

Ein drittes Arbeitsfeld unserer Einrichtung ist das staatlich anerkannte FRIEDENSDORF BILDUNGSWERK. Im Rahmen der Familien- und Erwachsenenbildung werden unterschiedliche Seminare mit friedenspädagogischen aber auch kreativen Inhalten bis hin zu Computerschulungen ehrenamtlicher Seminarleitungen angeboten, deren Teilnehmergebühren wiederum die humanitäre Arbeit von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL unterstützen.

Da sich FRIEDENSDORF INTERNATIONAL nahezu ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert, wird auch das Preisgeld von „PVS Alltagshelden“ im Rahmen der medizinischen Einzelfallhilfe eingesetzt. Denkbar ist hier die finanzielle Unterstützung der Rehabilitationseinrichtung des Heim-und Pflegebereichs mit Verbandsmaterial, Medikamenten und anderen notwendigen medizinischen Produkten, welche auch während der Hilfseinsätze Anwendung finden.

AWBCN – Waisenhäuser für an AIDS erkrankte Kinder in Nigeria

Eingereicht von Herrn Dr. Friedrich Josef Geisthövel, Mitbegründer und Organisator

Im Jahr 2016 haben ich und meine Frau, Odion Osarugue Osewe, folgendes Projekt initiiert:

Wir begannen ein katastrophal heruntergekommenes Waisenhaus in Benin-City (ca. 400 km östlich von Lagos/Nigeria) zu unterstützen. Es fehlten dringend benötigte Nahrungsmittel, Kleidung, Medikamente, Gelder für Renovierungsmaßnahmen und Schulgeld.

Das 1. Mal vor Ort waren wir Weihnachten/Sylvester 2016. Zu diesem Zeitpunkt schliefen 18 Kinder in einem ca. 20qm großen Raum auf dem nackten Fußboden. Alle waren unterernährt und krank. Es gab keine Toiletten, kein Wasser und alles war völlig verwahrlost.

Mitte 2017 sollte das Haus geschlossen und verkauft werden. Dank eines mittlerweile immer größer werdenden, großzügigen privaten Spenderkreises aus unserem persönlichen Umfeld und eigener finanzieller Mittel konnten wir folgendes bis heute realisieren:

  • Kauf des Hauses im Jahr 2017. Anbau eines Schlafraumes, einer Küche, von Toiletten sowie eines Waschraumes. Jedes Kind hat heute ein eigenes Bett.
  • 2018 und 2019 haben wir 2 weitere AIDS-Waisenhäuser in Benin-City gekauft und unterhalten diese
  • Mittlerweile können insgesamt 57 Kinder zwischen 3 und 16 Jahren in einem menschenwürdigen Zuhause leben.
  • Wir planen noch weitere AIDS-Waisenhäuser zu kaufen und zu unterhalten.

Die Problematik von AIDS-Waisen speziell in Subsahara-Afrika ist alarmierend. Es handelt sich um ca. 14 Millionen Kinder (laut WHO Bericht 2018).

Es gibt viele AIDS-Waisenprojekte in Kenia, Tansania und Südafrika, aber leider nicht hier. Nigeria ist unter Afrikakennern ein völlig unorganisiertes, völlig chaotisches und äußerst korruptes Land.

Wir möchten mit den Mitteln unsere Tätigkeit ausbauen und am Leben erhalten.

Stiftung Augenlicht des Deutschen Komitees zur Verhütung von Blindheit

Eingereicht von Herrn Dr. Raimund Balmes, Vorsitzender des DKVB und Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Augenlicht

Schon zu meiner Zeit als Dozent an der Univ.-Augenklinik Dar es Salaam (1992-1996 im Rahmen einer Partnerschaft der Univ.-Augenklinik Münster mit der Univ. -Augenklinik Dar es Salaam, Tansania) habe ich erlebt, wie katastrophal die augenmedizinische Versorgung in Tansania ist, auch in der Hauptstadt und der näheren Umgebung. Um wieviel schlechter sieht es dann erst in den abgelegenen Regionen aus? Tansania mit knapp 60 Mio. EW hat gut 50 Augenärzte, also 1 AA für mehr als 1 Mio. EW (Deutschland 1:16.000) und die meisten leben in den großen Städten.

Im Rukwa-District am Lake Tanjanjika an der Grenze zu Sambia und dem Kongo, 1.500 km von Dar entfernt, gab es keine funktionierende augenmedizinische Versorgung für 1,5 Mio. Einwohner als wir 2015 eine Erkundungsreise dorthin gemacht haben.

Neben einer Vielzahl von Cataract Blinden, die oft schon vor 5-7 Jahren ihr Augenlicht verloren haben, sahen wir eine Menge anderer Krankheitsbilder im fortgeschrittenen Stadium (Glaukome, Tumoren, Traumata) und viele Kinder aber auch Erwachsene, denen einfach nur eine Brille fehlte. 5-7 jährige Kinder mit einer angeborenen Cataract, die nach einer kurzen Operation zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Eltern sehen konnten, haben mich besonders erschüttert.

Blindheit bedeutet in diesen Ländern noch ein viel schlimmeres Schicksal als bei uns: da die Erblindung z.B. am grauen Star viel früher kommt (oft<50J) können die Menschen ihren Beruf nicht mehr ausüben d.h. die Kinder des Bauern müssen die Feldarbeit machen, können nicht mehr zur Schule gehen und ihr Lebensweg ohne ausreichende Bildung ist auch schon vorbestimmt. Für blinde Kinder gibt es in den seltensten Fällen Blindenschulen.

Für uns war klar: hier musste etwas getan werden. Ab 2017 sind wir jedes Jahr zweimal mit einem Team von Augenärzten, Krankenschwestern und Technikern nach Sumbawanga gefahren um dort zusammen mit dem lokalen, von uns angelerntem Personal ca. 1.200 Patienten anzusehen und ca. 250 Operationen pro Camp durchzuführen.

Hilfe zur Selbsthilfe:
Schnell wurde uns klar, dass wir eine nachhaltige Struktur aufbauen wollten, damit den Augenkranken nicht nur in 4 Wochen pro Jahr, sondern das ganze Jahr über geholfen werden konnte.
So haben wir ab 2018 17 Krankenschwestern zu Eye-Nurses weiterbilden lassen, damit in allen Gesundheitszentren des Districts Augenkrankheiten untersucht werden können, 3 Catarct-Surgeons und ein Augenarzt sind jetzt in der Ausbildung um die große Menge an Cat-OP’s durchführen zu können.

Dank der guten Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Krankenhaus, wo diese Eye-Camps immer stattfinden, sind dort inzwischen eine Augenambulanz und eine Optikerwerkstatt entstanden.
All diese Aktivitäten sind mit den lokalen Behörden abgesprochen: es gibt Verträge mit der District-Regierung und der regionalen Gesundheitsbehörde ebenso wie mit dem Bischof.

Jeder der eine Ausbildung von uns finanziert bekommen hat, musste sich verpflichten, hinterher wenigstens 5 Jahre in dem Projekt zu arbeiten. Regierung und Kirche zahlen die Gehälter, wir finanzieren Weiterbildung und Ausstattung.

Ein sehr aktiver tansanischer Projektleiter ist ständig mit allen Beteiligten in Kontakt und treibt das Projekt voran.

Das Projekt hat so viel Beachtung bis hin ins Gesundheitsministerium in Dar es Salaam gefunden, dass es eine Anfrage gibt, ob wir auch die Nachbardistrikte ähnlich entwickeln können.

Im April fährt das nächste Team nach Sumbawanga, im November werde ich wieder dabei sein und unser Ziel ist, die Augenklinik am Athiman-Hospital in 2021/2022 soweit in Betrieb zu haben, dass wir nur noch zur Supervision oder zur Weiterbildung des Personals notwendig sind.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Homepages www.stiftung-augenlicht.org oder www.dkvb.org

Schutzkleidung ist cool – Kinderneurologie-Hilfe Münster e. V.

Eingereicht von Herrn Prof. Dr. Horst Rieger, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie und Sportmedizin des Clemenshospitals Münster

Die Kinderneurologie-Hilfe koordiniert die Aktionen auch weiterhin. Gerade in der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie und den daraus zusätzlich resultierenden Problemen für die betroffenen Kinder bzw. Familien ist der Verein auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Kinder sind im Alltag, im Straßenverkehr, in der Schule und beim Sport vielfältigen Gefahren und Unfallrisiken ausgesetzt. Durch eine adäquate Schutzkleidung (z. B. Schutzhelm, Knieschoner, gut sichtbare Kleidung, Leuchtstreifen etc.) können viele Verletzungen verhindert werden. Doch den meisten Eltern ist das Problem bekannt: Die Kinder wollen die Schutzkleidung nicht tragen, weil dies uncool ist. Daher habe ich das – als Vater von drei Kindern – das Präventionsprojekt “Schutzkleidung ist cool” entwickelt. Entstanden ist dabei eine interaktive Computer- und Videoanimation, die Kinder anregen soll, an ihre Sicherheit zu denken und Schutzkleidung zu tragen.

Die Präsentation ist so gestaltet, dass die Kinder nicht überfordert werden. Dargestellt werden neben Bildern aus der medizinischen Praxis und Cartoons sowie Videos eine Fülle von Vorbeugungsmaßnahmen, beispielsweise im Straßenverkehr, bei Skatern, beim Skilaufen und Fahrradfahren, bei Ballsportarten sowie bei vielen anderen Alltags- und Freizeitaktivitäten der Kinder. Als Anschauungsmaterial dienen auch Schrauben, Platten und Nägel für die Versorgung von Knochenbrüchen.

Das Projekt “Schutzkleidung ist cool” unterstützt vor allem auch die Arbeit der Kinderneurologie-Hilfe. Diese hilft seit mehr als 30 Jahren Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren Eltern nach einer erworbenen Hirnschädigung. Die Kinderneurologie-Hilfe arbeitet unentgeltlich und ist daher auf Spenden angewiesen.

Das Projekt hat sich weiter entwickelt und Herr Prof. Rieger ist regelmäßig in Schulen.

www.kinderneurologiehilfe-muenster.de

Karlsson e. V. – Verein für mehr Chancengleichheit von Kindern

Eingereicht von Frau Ingrid Wilde, Fördermitglied bei Karlsson e. V

Ich erlebe hautnah mit, was “finanziell schwachen” oder auch Kindern mit anderem Kulturhintergrund für tolle Möglichkeiten wie Übernahme von Nachhilfe, Sport- und Freizeitmöglichkeiten und sogar Ferienfreizeiten und Weihnachtsfeiern mit Geschenken geboten werden.

Sog. Hartz-Kinder würden nie in Urlaub fahren können oder so tolle angebotene Freizeitmöglichkeiten mitmachen dürfen, wenn der Karlsson e.V. nicht so toll helfen würde. Leider gibt es auch bei uns um die Ecke Kinder, denen es fast an allem fehlt und es wäre daher ganz toll, wenn Karlsson gefördert werden dürfte.

Ich bin bei Karlsson sog. Fördermitglied und begleite eine senegalesisch-stämmige Familie seit über 20 Jahren durch “dick und dünn”, d.h. Schul-, Arzt- und Krankenhausangelegenheiten, Freizeit- und Wochenendaktivitäten, so dass mir inzwischen die 6 Kinder wie meine eigenen Kinder scheinen. Durch Karlsson wurden Ihnen in den letzten Jahren so tolle Möglichkeiten geboten, die ich Ihnen finanziell nicht hätte ermöglichen können.

Karlsson, der Verein für mehr Chancengleichheit von Kindern, wurde im April 2005 in Herford gegründet. Unser Ziel hat sich seitdem nicht verändert: Wir möchten Kindern aus ärmeren Familien rund um Bielefeld und Herford helfen – und dafür unterstützen wir sie mit verschiedenen Mitteln. Nicht immer muss das Geld sein. Kleidung, Nachhilfe oder Ausflüge gehören zu unserer Förderung. Dank des Hauptsponsors BONITAS fallen dabei keinerlei Verwaltungskosten an, so dass jeder Euro direkt für die Kinder zur Verfügung steht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage https://karlsson-ev.de

PVSocial TeamAktiv

Die PVS Westfalen-Nord fördert das bereits bestehende gesellschaftliche und soziale Engagement von MitarbeiterInnen in ihrer Freizeit.

Im Rahmen von PVSocial Team aktiv wurde in unserer Region bereits eine bunte Vielfalt an sozialen Projekten mit bis zu 500 Euro gefördert.

Wir finden: Gutes tun lohnt sich!

Wunschbaumaktion 2020

Gemeinsam Wünsche wahr werden lassen

Nicht jeder verbachte die Weihnachtstage in friedvoller Ruhe zu Hause im Kreise der Familie. Im Friedensdorf Oberhausen feierten Kinder und Jugendliche aus Kriegs- und Krisengebieten am 30.12.2020 gemeinschaftlich  das Friedensfest. Die Geschenke kamen nicht vom Christkind, sondern u. a. von uns.

Unsere Mitarbeiter haben die „Wunschbaumaktion“ ins Leben gerufen und die aufgestellten Weihnachtsbäume haben uns nicht nur die Adventszeit verschönert; es steckte auch noch eine wirklich gute Sache dahinter! Bunte Papierherzen waren  mit den persönlichen Wünschen von Kindern und Jugendlichen aus dem Friedensdorf International beschrieben. Jeder pflückte ein Herz, erfüllte den Wunsch und legte diesen als schön verpacktes Geschenk zurück unter den Baum. Das Orga-Team kümmerte sich darum, dass alle Geschenke rechtzeitig zum Friedensfest im Friedensdorf Oberhausen ankamen. Mit den kleinen Geschenken kehrten die Freude der Kinder und Ihre Unbeschwertheit für einige Momente   zurück.

Gemeinsam für die gute Sache! PVS Mitarbeiter engagieren sich in der Hausgemeinschaft Nienberge

Initiatorin: Sandra Boye, Abteilung Honorarabrechnung

Im Juli 2018 fiel der Startschuss für PVSocial TeamAktiv. Knapp 30 Mitarbeiter engagierten sich in der Hausgemeinschaft Nienberge. An zwei Nachmittagen lernten sich die an Demenz erkrankten Bewohner und die PVS-Mitarbeiter beim gemeinsamen Kaffeetrinken und Singen von Heimatliedern im „TREFF Nienberge“ kennen. Im Anschluss führten die Leitung der Hausgemeinschaft Sonja Freese und die Präsenzmitarbeiterin Erika Zumdieck von der Caritas Münster durch die zwei Wohngruppen, um das Leben und die Arbeit in der Hausgemeinschaft Nienberge den sozial Engagierten vorzustellen und näher zu bringen.

„Ein liebevolles Wort, Vorlesen oder beim Spaziergang auf einer Bank in der Sonne sitzen…es sind die kleinen Gesten, die zählen und die Bewohner erfreuen“, so Projektinitiatorin Sandra Boye, Mitarbeiterin der PVS. „Wir möchten auch weiterhin für das Haus ehrenamtlich tätig sein und planen bereits vier weitere Aktionsnachmittage für die Bewohner.“

Die Hausgemeinschaft Nienberge kann sich nicht nur über die neuen ehrenamtlichen Mitarbeiter freuen, sondern auch über eine 500-Euro-Spende der PVS. „Eine tolle zusätzliche Überraschung“, freut sich Sonja Freese. „Damit können wir den Bewohnern neue Gartenmöbel ermöglichen.

Wunschbaumaktion 2019

Betreut durch S. Böckenholt, J. Hallau

Im Rahmen unseres Engagements für soziale Zwecke „PVSocial“ nahmen unsere Mitarbeiter auch 2019 gern wieder an der PVS-Wunschbaumaktion teil.

Der Weihnachtsbaumschmuck für die zwei geschmückten Tannen wurde von den Mädchen und Jungen des Friedensdorfs Oberhausen gebastelt. Die Papiersterne sind mit kleinen Wünschen der Kinder und Jugendlichen beschrieben. Jeder Mitarbeiter darf einen Stern pflücken, den Wunsch erfüllen und als schön verpacktes Geschenk zurück unter den Tannenbaum legen. Das Organisationsteam wird sich darum kümmern, dass alle Geschenke rechtzeitig zum Friedensfest im Friedensdorf Oberhausen ankommen. Bereits heute freuen sich alle darauf, das Leuchten in den Augen der Kinder und Jugendlichen zu sehen, wenn sie ihre kleinen Herzenswünsche erfüllt bekommen.

Das Friedensdorf International…
ist eine Heim- und Pflegeeinrichtung in Oberhausen für Kinder aus unterschiedlichen Kriegs- und Krisengebieten, die zur stationären Behandlung nach Deutschland kommen und dort vorübergehend aufgenommen werden. Nach abgeschlossener Behandlung kehren die Schützlinge mit dem nächsten Einsatzflug zu ihren Familien in die jeweiligen Länder zurück. Wir durften das Projekt bereits durch unsere Aktion PVSocial Alltagshelden kennenlernen und unterstützen. Umso mehr freut es uns, abermals zu helfen.

Der PVS Unternehmenswald

Wälder und Bäume sind eine der wichtigsten Ressourcen unseres Planeten in Bezug auf die CO2-Bilanz, aber auch als Wasserspeicher, Lebensraum und Wirtschaftsfaktor.

Die PVS Westfalen-Nord arbeitet nicht nur nachhaltig in der Durchsetzung Ihrer Interessen als unser Kunde, sondern wir setzen auch in unserem sozialen Engagement auf Nachhaltigkeit.

Setzen Sie auch weiterhin mit uns zusammen ein Zeichen, indem Sie in Zukunft auf Papier in der Kommunikation verzichten und unser digitales Kundenportal PVS dialog statt des bisherigen Postversands nutzen.

Hier erfahren Sie mehr zu Ihren Vorteilen und Möglichkeiten auf

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